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Rezension: It`s all about Shoes- Susanne Middlemass- teNeues

Die Autorin dieses Bildbandes ist die britische Fotografin Suzanne Middlemass. Ihre Streetstyle-Aufnahmen wurden bereits in Zeitschriften wie Vogue, Elle, InStyle, Glamour und GQ veröffentlicht.

Im vorliegenden Buch zeigt sie Streetstyle für Schuhe aus den führenden Modemetropolen der Welt: Paris, Mailand, New York, London, Berlin und Kopenhagen. 

Zielgruppe des Bildbandes sind: Modedesigner, Kulturforscher, Fans innovativer Streetstyle Fashion und alle, die für ihren persönlichen Stil kreative Inspirationen suchen. 

Im Index zu Ende des Werkes erfährt man, wo und wann die einzelnen Fotos aufgenommen wurden. 

Da man nur ganz selten die  Gesichter der Trägerinnen der Schuhe sieht, kann man sich vollkommen auf die raffinierten Modelle konzentrieren. 

Turnschuhe, Stiefel, Stiefeletten, Pumps, Ballerinas etc, alles steht zur Bewunderung an.

Wunderschöne Ballerinas mit raffinierten Bändern machen natürlich neugierig auf die Frau, die diese Schuhe trägt. Fantastische handgemachte Schnürstiefel, die vermutlich ein Vermögen kosten, bewundert man ebenso gerne wie wunderschöne Plateauschuhe, die an  farbenfrohe Kunstwerke erinnern.  Es ist spannend, die Einzelheiten genau zu studieren. Kunsthandwerk. Eindeutig.

Sommerstiefel von höchster Eleganz und immer wieder Schuhmodelle von besonderer Raffinesse lösen Entzücken aus. Diese Modelle alle hier zu beschreiben, ist unmöglich. Natürlich sind High Heels und College Schuhe dabei, auch einige bizarre Modelle für Frauen, die völlig aus dem Rahmen fallen wollen. Jeder Schuh ist eine Besonderheit und bedarf selbstbewusster, attraktiver Trägerinnen.
  
Seite für Seite ist dieses Buch einfach ein Hochgenuss für alle die ein Faible für schön gestaltete Schuhe haben, denen man ansieht, dass sie von bester Qualität auf höchstem Niveau verarbeitet worden sind.

Sehr empfehlenswert 

Helga König 

Überall im Handel erhältlich 

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Rezension: Rezension: How we see the world – Die Geschichte des besseren Sehens.

Die Texte dieses bemerkenswerten Bildbandes mit dem Titel  "How we see the world – Die Geschichte des besseren Sehens" stammen von Marcus Schick in Zusammenarbeit mit dem Brillenhersteller Rodenstock GmbH. Die Fotos gehen zum größten Teil auf die Rodenstock GmbH zurück. 

Das Buch erscheint anlässlich des 140 jährigen Bestehens des Unternehmens. Rodenstock ist die einzige Marke der Augenoptik, die dem Brillenträger Brillengläser und Gestelle aus einer Hand anbietet. Das Unternehmen beschäftigt 4500 Mitarbeiter und ist in 85 Ländern vertreten. 

Die Geschichte der Brille beginnt in China. Dort kannte man schon vor über 2000 Jahren Seehilfen. Glas galt im antiken Mesopotamien als Herrschaftswissen und im 2. Jahrhundert dann war schließlich das Prinzip der Vergrößerung bekannt. Damals aber fehlten noch die geeigneten Linsen. Der "Lesestein" brachte den Durchbruch. Das war im Mittelalter. Nun entwickelte man die ersten "Lupen" und dann auch die ersten Nietbrillen, die zwei Gläser miteinander verbanden. Es folgten Bügelbrillen und im 16. Jahrhundert Lederbrillen  sowie "Nasenquetscher" für den einfachen Geldbeutel. 

Lorgnetten für die gehobene Gesellschaft, auch Monokel und die ersten Sonnenbrillen kommen zur Sprache. Dann endlich liest man über den Unternehmensgründer Josef Rodenstock und seinen Kreationen, darunter die ersten Sonnenbrillen mit gelbgrünen Gläsern. 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Produktionsmethoden immer ausgefeilter. Nun gab es gewölbte Gläser, die das Gesichtsfeld vergrößerten. Unzählige Abbildungen von alten Anzeigen und Brillengestellen  begeistern Brillenliebhaber natürlich sehr.  Hier gibt es viel zu staunen und zu bewundern.

Man erfährt über die Fortentwicklung der Brillen mancherlei Wissenwertes, auch dass Rodenstock 1968 die ersten selbsttönenden Gläser auf den Markt brachte, In den 1970er Jahren gab es dann Mehrstärkengläser und Gleitsichtgläser. Was man unter all dem zu verstehen hat, ist auch ein Thema.

Es führt zu weit, auf all dies einzugehen. Interessant ist, sich einen Eindruck über Brillenmoden in den einzelnen Jahrzehnten zu verschaffen und etwas über den Sonnenbrillenboom der 1950er Jahre zu erfahren. Brillen von einst bis heute. Das ist spannend, auch wenn das Buch für Rodenstock wirbt und dies den ein oder anderen Beckmesser wird maulen lassen.

Empfehlenswert,

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich 

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Rezension: Die Blumen der Mode- Barbara Vinken- Klassische & neue Texte zur Philosophie der Mode- Klett-Cotta

Die Autorin dieser Anthologie ist Prof. Dr. Barbara Vinken. Sie lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie. 

Die Illustrationen im Buch stammen von Michaela Melián. Diese Künstlerin und Musikerin ist seit 2010 Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Ihre Arbeiten und Projekte wurden in Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert.

Das vorliegende Buch enthält 45 Textauszüge aus Schriften von Schriftstellern, Philosophen und Soziologen, die jeweils von Barabara Vinken erläuternd eingeleitet werden. Zur Sprache gebracht wird hier, was über die Mode in den letzten 300 Jahren geschrieben wurde, schreibt die Autorin eingangs und räumt ein, dass es vielleicht das ein oder andere gäbe, was sie übersehen oder überschätzt habe. Damit entzieht sie Möchtegernkritikern sehr klug die Argumentation für die üblichen Wadlbeissereien.  Das hat mir gut gefallen, denn das Buch bietet eine Fülle von Wissen an und zeigt durch die jeweils einleitenden Betrachtungen Barbara Vinkens, wie kenntnisreich diese Akademikerin in Sachen Modetheorie ist. 

Die Anthologie zeichne primär den Weg der Denkrichtungen nach, die der Mode gerecht werden wollten. Diese erstreckten sich von der Moral und der Ökonomie über die Soziologie und Psychologie hin bis zu einer psychoanalytisch sensibilisierten Ästhetik. An der Mode lasse sich die Ungleichheit aller und die Verdinglichung sowie Selbstentfremdung des weiblichen Geschlechts im Besonderen ablesen. Deshalb gelte sie als der Produktionszweig, in dem Menschen und Natur auf einem Markt ausgebeutet werden, der es wie kein anderer verstehe, Illusionen zu verkaufen. Solche Vorabinformationen machen natürlich neugierig auf die Texte.

Mode sei aber auch ein kostbares Kulturgut, der reflexive Ort, an dem unsere Gesellschaften Rassen-, Klassen- und Geschlechtliche Identitäten verhandelten. Mode scheine vieles zu sein, gewiss nicht zuletzt ein Theater der Obsessionen, indem Bedrohungen, Ängste und deren Abwehr, Verlockungen, auch individuelle und kollektive Traumata zur Anschauung kommen. Hier nickt man sofort bestätigend, wenn man sich  mit diesem Thema  eine gewisse Zeit kritisch befasst hat.

Leider ist es unmöglich, auf die vielen Texte im Rahmen der Rezension einzugehen. Immer wieder ist es spannend, die Erläuterungen der Autorin dazu zu lesen, weil diese die einzelnen Betrachtungen sehr erhellen und einfach neugierig auf die Texte machen. Auch Auszüge aus einem modetheoretischen Text von Barbara Vinken aus dem 1993 kann man studieren. Hier hat Sabine Resch die Vorbemerkungen verfasst. Klar wird, Barbara Vinken  hat vor langer Zeit schon ihr Lebensthema gefunden und erforscht es  seither in  allen Facetten.

Ein Textauszug aus Simone de Beauvoirs "Das andere Geschlecht" wurde nicht vergessen. Für die Feministin war Ziel der Frauenmode, ihre Protagonistin keineswegs als autonomes Individuum zu enthüllen, sondern sie stattdessen von der Transzendenz abzuschneiden, um sie der männlichen Begierde als Beute anzubieten. Bewusste Frauen im Hier und Jetzt sehen das zwischenzeitlich gewiss anders.

Neugierig auf die vollständigen Publikationen machen viele der Textauszüge, so etwa "Die Psychologie der Kleidung“ von John Carl Flügel aus dem Jahre 1930. Hier geht es u.a. um die Gründe des männlichen Verzichts auf dekorative Kleidung aus offenbar psychoanalytischen und politisch-gesellschaftlichen Gründen. Alles andere als uninteressant sind später dann Textauszüge aus "Metrosexualität. Oder: Wie schwul" von Andreas Krass, der erkannt hat, dass sich mit dem perfiden Wechselspiel von narzisstischer Verunsicherung und heteronormativer Bestätigung, welches die Metrosexualität kennzeichnet, Geld verdienen lasse. Bei allen philosophischen Betrachtungen geht es in der Mode heute  generell mehr denn je genau darum, wie man beobachten kann. Das zeigt ihre immer rasanter werdende Kurzlebigkeit

Ein hochinteressantes Buch, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.

Sehr empfehlenswert

Helga König

Überall im Handel erhältlich.

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Rezension: Vogue Schuhe- Harriet Quick -#Prestel

Dieser reich bebilderte Prachtband aus der Prestel-Verlag wird in einer schönen Box vor unliebsamen Außeneinwirkungen geschont und gefällt aufgrund seiner hochwertigen Aufmachung mit seidenem Lesebändchen schon, bevor man mit der Lektüre begonnen hat. 

Nach einem knappen Vorwort von Alexandra Shulmann, der Chefredakteurin der britischen Vogue und einer kurzen Einführung hat man Gelegenheit sich in fünf Abschnitten mit schönen und dabei sehr ausdrucksvollen Schuhen zu beschäftigen. Mehr als 300 Fotos warten auf den Betrachter.

Die Kapitel tragen die Überschriften: 
Aschenputtel 
Stadt und Land 
Kultschuhe 
Sommerträume 
Fetisch und Fantasie 

Im ersten Kapitel geht es um märchenhafte Schuhe. Bei diesen dürfe die Fantasie die Funktion übertrumpfen. So sind Aschenputtels Schuhe Teil einer Gruppe, zu der auch Tanzschuhe, Ballerinas, Riemchensandaletten und oberschenkelhohe "Märchenprinz-Stiefel" zählen. 

Schön dabei sind die feinen Materialien und Formen. Gezeigt werden solche märchenhaften Schuhe aus unterschiedlichen Jahrzehnten und man erfährt im Rahmen von bildbegleitenden Texten stets Näheres zu den Modellen und wer der jeweilige Hersteller ist. Natürlich ist es unmöglich innerhalb der Rezension auf alle gezeigten Modelle einzugehen. So kann man im 1. Kapitel einerseits Modelle aus dem Jahre 1920 bewundern aber auch beispielsweise einen Entwurf Manolo Blaniks von einem Goldpumps, der mit Barockperlen, Pailletten und Glasperlen verziert ist oder einen rosafarbenen Schuh von Louis Vuitton mit "Dolly-Absatz" minutenlang bestaunen. Diese Schuhe sind Kunstwerke.

Besonders beeindruckend ist ein Foto, das hübsche Fotomodelle zeigt, die Chiffonkleider von Saint-Laurent tragen und dazu süße Riemchenschuhe, die von Guy Bourdin 1977 in einem suggerierten Psychodrama in Szene gesetzt worden sind. Wunderschön auch sind die Ballettschuhe in Zartrosa von Manolo Blanik aus dem Jahre 1982 und so viele andere zauberhafte Modelle, die in Traumwelten führen, die man nicht mehr verlassen mag. 

Im 2. Kapitel dann sieht man zunehmend unabhängige Frauen, die sich daran gewöhnten, hohe Absätze oder spitze Schuhe als aggressives Signal im Geschäft zu tragen. Tolle Stiefelletten von Jimmy Choo und Todds aus dem Jahre 2010 wie raffinierte Schuhemodelle aus anderen Jahrzehnten begeistern,  nicht zuletzt auch die Blockabsatz-Loafer mit Schnallen von Miu-Miu. 

Die Bilderschau schöner Frauen mit schönen Schuhen wird im 3. Kapitel mit "Kultschuhe" fortgesetzt. Gemeint sind u.a. japanische Geta-Sandalen, Mokassins, die Loafers der Preppies etc.

Auch hier wieder werden Kleidung und Schuhe zum Gesamtkunstwerk, die den Betrachter erfreuen. Jedes Bild erzählt eine Geschichte. Hier beeindruckt am meisten eine bildschöne Frau, die am Straßenrand auf ihren Koffern sitzt und tolle Mokassins trägt. Sehr edel. 

Die Mokkasinsstiefel, die auf anderen Fotos in Szene gesetzt werden, sind natürlich auch kultig. Sehr gut wirken Chloés Plateau-Springerstiefel aus dem Jahre 2007. Alle Kultschuhe benötigen selbstverständlich ein bestimmtes Outfit, um wirklich perfekt zu wirken. 

"Sommerträume" heißt das 4. Kapitel. Hier erlebt man dann hohe Kork-Keilsohlen, glänzenden Ziegenleder-Riemchen und vieles andere mehr. Wunderschön sind die Sommerballerinas von Gucci mit Fünfziger-Jahre-Flora, auch die Riemchensandaletten aus Samt von Yves Saint Laurent und die vielen Keilsandeletten aus unterschiedlichen Jahrzehnten. 

Dann folgt im 5. Kapitel "Fetisch und Fantasie". Hier wird der Schuh ein Symbol der Obsession, des Status und der Sehnsüchte. Hier entwickeln sich Typen und Formen von Absätzen zu Metaphern. Sie erscheinen wie Skulpturen und fesseln den Betrachter. Traumhaft sind die Samtpumps mit marmoriertem Absatz von Aperlai und Pradas plastisches Art déco Model. 

Dieser Bildband ist ein Fest für alle, die raffiniert designte Schuhe lieben und sich an diesen nicht satt sehen können. Die Modeaufnahmen beeindrucken deshalb, weil sie zumeist Geschichten erzählen, die erahnen lassen, warum sich ein ausgefallener Schuh stets eine attraktive Trägerin mit langen Beinen als Gefährtin sucht. 

Maximal empfehlenswert 

Helga König

Das Buch ist überall im Fachhandel erhältlich

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Rezension: Der Fuß weiß alles- Markus Scheer- Ecowin

Die Autoren dieses spannend zu lesenden Buches sind der orthopädische Schuhmachermeister Markus Scheer aus Wien und der in Polen geborene Journalist Wojciech Czaja, der ebenfalls in Wien lebt und dort  als Buchhautor und Zeitschriftenmacher tätig ist. Marcus Scheer kann auf eine 200 jährige Geschichte seiner Schuhmacherfamilie zurückblicken und verdeutlicht, dass für ihn sein Handwerk neben dem Können viel Psychologie und Philosophie beinhaltet.

"Woher kommt der Schuh? Und warum verhüllen wir eigentlich unsere Füße?", fragt er eingangs und erzählt alsdann die Entstehungsgeschichte des Schuhs und hier, dass die Menschen bereits seit der Steinzeit Leder als Material für Schuhe verwenden. Es ist schon bemerkenswert, dass sich Form, Funktion und Produktion des Schuhs in allen Jahrtausenden verändert und weiterentwickelt haben, das Material aber immer gleich geblieben ist. Dafür gibt er Gründe, die man im Buch erfährt und die ich hier nicht vorwegnehmen möchte. 

Erst ab dem 18. Jahrhundert übrigens hat man damit angefangen linke und rechte Schuhe zu unterscheiden und spiegelgleich auszuführen. Von da an begann eine neue Ära der Schuhkultur, die sich seither mehr an der Geometrie des Fußes orientiert und sich den Gegebenheiten im Alltag anpasst. 

Man erfährt wie der Schuh zum Statussymbol wurde und welche Schuhe Herrscherhäusern vorbehalten waren aber auch, dass es in der Scheer-Galerie eine große Auswahl historischer Schuhe zu besichtigen gibt. Dass der "Budapester" ursprünglich ein Damenschuh war, wusste ich bislang nicht. 

Scheer schreibt, was ein Schuh alles zu leisten vermag, so kann er das Gehtempo beschleunigen oder verlangsamen. Er ist in der Lage Defizite zu kompensieren, Fehler zu korrigieren, Muskeln zu aktivieren. Dazu kommt, dass eine Reihe von Parametern, die im Buch genannt werden, die Statur des Schuhträgers beeinflusst. Bemerkenswerterweise ist ab dem 19. Jahrhundert die Absatzhöhe bei Männern zurückgegangen, während sie bei Damen zunahm. 

Weiter liest man Wissenswertes zur sogenannten Schusterkugel und  über Leistenpaare berühmter Persönlichkeiten, die heute im Hause Scheer in speziellen Schränken aufbewahrt sind. Man staunt, wer alles zu den Kunden der Manufaktur zählte,  so etwa österreichische Kaiser, Adelige, Großindustrielle, Künstler, Erfinder, Komponisten aber natürlich auch Bürgerliche. Zu einigen Kunden gibt es noch Original-Maßblätter, Maßskizzen, Anmerkungen und Lieferadressen. 

Markus Scheer philosophiert viel über den nackten Fuß, der ihn aus unterschiedlichen Gründen fasziniert. Er sagt, einen Fuß anzuschauen, ihn abzutasten, ihn mit jeder Fingerkuppe zu erspüren, sei ein schöner Prozess. Er möchte Füße verwöhnen mit allen Mitteln, die einem Schuhmacher zur Verfügung stehen.  Dabei besteht seine Vision darin, dass wir ein gesteigertes Körperbewusstsein entwickeln und den Fuss endlich in den Lebensalltag integrieren. 

Der Schuhmachermeister informiert vom Leisten bis zur letzten Politur und verdeutlicht das Können eines guten Schuhmachers, der gemeinsam mit seinen Mitarbeitern jährlich 300 Paar Schuhe herstellt. 

Nach der informativen und dabei schönen Lektüre, weiß man mehr über Schuhe, auch was uns  diese über ihren Träger erzählen und  was wir von Schuhen lernen können. 

Ein wirklich empfehlenswertes Buch

Helga König

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Rezension: Chanel Catwalk- Karl Lagerfeld – Die Kollektionen

Dieses traumhaft schöne Buch mit über 1200 Abbildungen von Kreationen des Designers Karl Lagerfeld aus dem Hause Chanel beginnt mit einem Vorwort von Patrick Mauries. Er berichtet hier über die Erfolgsstory von Karl Lagerfeld, der 1983 bei Chanel zu arbeiten begann. Damals bereits war er einer der führenden Prêt-à –porter-Designer in Paris. 

Wie Mauries schreibt, verbindet Coco Chanel, die Gründerin des Hauses und Karl Lagerfeld die Tatsache, dass beide "zu regelrechten Verkörperungen ihrer eigenen Mode wurden."

Mit Lagerfelds Ankunft bei Chanel fiel das Aufkommen von Supermodels zeitlich zusammen. Inés de la Fressange bekam von ihm sogar einen Exklusivvertrag angeboten. Dies war Teil einer neuen Marketingstrategie. Eine Fülle von Modeschauen sorgte dafür, dass die Marke immer bekannter wurde. Heute sind sie als globale Events konzipiert und gehen neue Wege, was die virtuellen Bilderbotschaften anbelangt.

Laut Karl Lagerfeld dauert die Zukunft der Mode drei Monate. Deshalb kümmert ihn nur die ewige Gegenwart. Das ist der Moment, in dem er den Bleistift zur Hand nimmt und etwas zu entwerfen beginnt. 

Der Designer wurde irgendwann in den 1930er Jahren geboren und ging 1952 nach Paris um sich der Mode zu widmen. Über seine Karriere in der Modebranche kann man sich im Rahmen der Kurzbiographie vor der Bilderpräsentation kundig machen. Bevor diese ihren den Anfang nimmt, hat man allerdings die Chance den Meister selbst ein wenig zu bewundern. Er verkörpert die Marke durch seine elegante Zurückhaltung  in absoluter Vollkommenheit.

Nun beginnt die Vorstellung der Kollektionen mit dem Jahr 1983 und endet mit dem Jahr 2015. Neben den Fotos, die die Mode der einzelnen Kollektionen, vorgestellt von den aparten Models, zeigen, wird man textlich mit dem, was zu sehen ist, vertraut gemacht. So liest man von Veränderungen des Chanel-Kostüms im Jahre 1984 und von der Kreation eines T-Shirts, das Lagerfeld damals als so modern empfand, dass er es sogar für Chanel zu entwerfen begann. 

Kollektion für Kollektion ließ sich der Designer etwas Neues einfallen und blieb dabei dem Grundgedanken des Hauses treu. Er schaffte beispielsweise die Goldknöpfe ab und präsentierte eine "schwerelose" ungefütterte Jacke, die man über einem T-Shirt tragen konnte. 

Wunderschön auch sein die Tweeds und Karos aus dem Herbst/Winter 1988-1989. 

Dann findet man Kreationen des Meisters, die Hommagen an Designer früherer Jahre sind, aber auch Kostümkleider und immer wieder perfekte Extravaganzen, unmöglich sie hier alle zu benennen. 

Irgendwann hat man den Eindruck, dass die Models der 1990er Jahren Einfluss auf das Design genommen haben. Doch der Schein trügt. Hier passt einfach alles. Hier erstaunt die Harmonie, die Annährung an ein Ideal jenseits der Marke.

Sehr elegant ist die Haute Couture aus dem Jahre 2001 (Frühjahr/Sommer) und auch aus dem Jahre 2002 (Frühjahr/Sommer). Vielleicht sind die Models nun zu jung, um die tollen Kreationen so präsentieren zu können, wie die Kollektion es verdient hätte.

Was erwartet man von Chanel? Eine schlanke Silhouette, edle Stoffe, Zurückhaltung und Eleganz, getragen von einem bestimmten Frauentyp, der in  in Nadja Auermann am besten verkörpert ist. 

Traumhaft schön sind die Variationen des kleinen Schwarzen aus dem Jahre 2005-2006 und die Hommage an die byzantinische Pracht im Jahre 2010- 2011. Die Knöpfe der Kleidungsstücke sind quadratisch, wie byzantinische Mosaiksteine. Dabei glänzt nichts auffällig. Das ist Mode zum Verlieben.

Märchenhaft ist Lagerfelds Traum von Indien. Was hier präsentiert wird, ist  Kunst.  Man kann sich nicht satt sehen an diesen Schöpfungen, so schön sind sie. 

Es folgen Zeitgeistinterpretationen, die nicht einfach zu verstehen sind. Man muss sich bemühen. Es ist unsere Zeit, vielschichtig und komplex. Lagerfeld hält der Zeit stets  subtil den Spiegel vor.

Dies ist eine grandiose Bilderschau, die dokumentiert, dass Karl Lagerfeld wie kaum ein anderer es versteht, den Damen das zu schenken, was sie am meisten begehren: Entspannte Eleganz mit einem Hauch von Amüsiertheit über die eigenen Allüren. Dafür und für seine unglaubliches Können, aber auch für seine Intellektualität, die in seiner Mode einen  unverkennbaren Ausdruck findet, liebt man ihn.  

Sehr empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: Jean-Charles de Castelbajac- Fashion Art & Rock n Roll- te Neues

Der 1949 geborene französische Modedesigner Charles Castelbajac entwarf schon 1968 seine erste Kollektion und hatte ein Jahr später seine erste Modeschau. 1973 bereits schaffte er es auf die Titelseite der Illustrierten "Woman’s Wear" und im Jahr 1979 gründete er als Dreißigjähriger sein eigenes Modelabel. 

Der Designer wurde 1992 als Professor an die Universität für angewandte Kunst Wien berufen und gestaltete 1997 die Roben für Papst Johannes Paul II. und 5500 Geistliche für den XII. Weltjugendtag in Paris. 

Des Weiteren kreierte er Kostüme für den Film Annie Hall von Woody Allen und für Isabelle Adjani in Violette und Francois sowie für Rie Rasmussen in Femme Fatale von Brian De Palma. 

2000 stellte er seine erste und einzige Haute Couture Kollektion "Bellintelligentzia" und entwarf 2003 die Kostüme für Sarah Jessica Parker in Sex and the City. 

Seine Mode wird von Elton John, Johnny Rotten, Alizée und andere Popstars getragen. Auch noch erwähnenswert ist, dass im August 2009 Lady Gaga mit einer Jacke aus Kermit-Puppen, dem Frosch aus der Muppet-Show, aus Castelbajacs H/W-Collection 2009 "BE POP MA LOLA !" für Aufregung sorgte. 

Das Buch mit Texten in englischer Sprache ist ein sehr privater Einblick in das Leben und Werk eines Ausnahmedesigners. Sie Texte stammen von Jean-Charles de Castelbajac selbst sowie zahlreichen persönlichen Beiträgen seiner berühmten Kunden. 

Modebegeisterte dürfen sich über die außergewöhlichen Bilder  freuen, darunter viele Fotos von Events. Namhafte Persönlichkeiten aus der Modeszene warten ebenso darauf, bestaunt zu werden wie die Mode und die Models, die für das Label stehen. Für Fans des Designer ist das Buch ein absolutes Muss, das in jede gute Modedesign- Bibliothek gehört. 

Empfehlenswert. 

HelgaKönig

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Rezension: CHAPEAU- Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes- Wien Museum -Brandstätter

Dieses text- und bildreiche Buch wurde von Michaela Feurstein-Prasser und Barbara Staudinger herausgegeben. Es handelt sich hierbei um den Katalog zur Ausstellung, die vom 09.Juni 2016 – 30. Oktober 2016 im Wien-Museum Karlsplatz in Wien gezeigt wird.

Bei der Ausstellung stehen die Objekte und ihre Geschichten im Mittelpunkt. Dabei war es das Ziel der Ausstellungsmacher, Erzählstränge vom Hutdesign, Modegeschichte, Produktionsbedingungen und Sammlungen mit jenen der Sozial- und Kulturgeschichte zusammenzutragen.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit ausgesuchten Kopfbedeckungen und Themen der Wiener Geschichte von 1848 bis heute.

Kopfbedeckungen symbolisieren die Macht des Trägers und waren nach außen sichtbare Zeichen des gesellschaftlichen Standes des Trägers, aber auch der Trägerin. Insofern sind Kopfbedeckungen stets mehrschichtig. Sie verweisen allerdings immer auf das Wechselspiel zwischen Macht und Identität.

Fünf Themen werden in der Ausstellung fokussiert:
Hut Auf!- Politische Köpfe
Hut ab? Kopfsache Emanzipation
Hüte Dich!- Religion auf den Köpfen
Alter Hut, Neuer Hut- Verkopfte Identitäten
Gut behütet- Wiener Mode für den Kopf

26 Autoren und Autorinnen sorgen für eloquente Textbeiträge. Dazu kommen Abbildungen und Fotos wie auch Illustrationen zu den einzelnen Themen. Lesenswert und informativ sind alle Texte.

Der Zylinder war übrigens gegen Ende des 19. Jahrhunderts ein Hut für die Bürger und den Adel, aber keiner für den Kaiserhof. Mit dem Monarchie-Ende wurde diese Kopfbedeckung zum Symbol für den neuen Staat, der jetzt von Bürgern und nicht mehr vom Kaiser regiert wurde.

Man lernt im Rahmen des Kapitels über politische Köpfe eine ganze Reihe von Kappen und Mützen kennen und wird textlich über deren Bedeutung informiert. Spannend in der Folge ist dann, was man über die Geschichte der Emanzipation des weiblichen Kopfes erfährt. So kann man Wissenswertes über das "Lila Hauberl mit Geschichte" lesen aber sich auch mit dem "Hutdesign vom Mimi Grossberg" befassen, einer ausgebildeten jüdischen Modistin, die vor 1938 in Wien in der Volksbildung engagiert war und vor den Nazis nach New York floh, wo sie sich als Lyrikerin. Essayistin und leidenschaftliche Dokumentaristin einen Namen machte.

Reithüte und einen Damenautomobilhut aus dem Jahre 1905 darf man bewundern und viele andere wunderschöne Hüte, die der Selbstinszenierung dienten.

Bei der Betrachtung der religiösen Kopfbedeckungen spielt das muslimische Kopftuch auch eine Rolle. Dabei erfährt man im Rahmen eines der Texte, dass religiöse Kopfbedeckungen  stets ein Ausdruck von Macht und Hierarchie sind und damit wohl auch das muslimische Kopftuch. 

Über den Schleier der Ordensfrau schreibt Beatrix Mayrhofer einen interessanten Artikel und man hat auch Gelegenheit mehr über die jüdische Kippa zu erfahren und kann sich bewusst machen, dass bei allen Religionen Kopfbedeckungen zur Normalität gehören, man also entspannt damit umgehen sollte. 

Dann geht es um Abgrenzungen gesellschaftlicher Art durch Kopfbedeckungen und schließlich um die Wiener Mode für den Kopf. Hier darf man sich  einen Eindruck verschaffen auch von Hüten aus neuen Kollektionen und sich mit jenen freuen, die Gelegenheit hatten oder noch haben,  die Ausstellung zu besuchen und all die bemerkenswerten Objekte vor Ort bestaunen zu können. 

Empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: Eva´s Beauty Case- Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten

Dies ist der Katalog zur gleichnamigen Sonderausstellung, die vom 9.6. 2016 bis zum 21.1.2017 im LVR-Landesmuseum in Bonn gezeigt wird. Das Vorwort zum Buch hat Dr. Gabriele Uelsberg verfasst. Sie ist die Direktorin des Rheinischen Landesmuseums für Archäologie, Kunst- und Kunstgeschichte.

"Eva´s Beauty Case"  ist das Leitmotiv für die Ausstellung in Bonn und für den vorliegenden Begleitband.

Zunächst kann man sich im Rahmen eines informativen Textes über "Schmuck und Styling im Spiegel der Zeiten" kundig machen. Von Anbeginn der Entwicklung des Homo sapiens hatte er den Wunsch, sich zu schmücken, sich zu individualisieren und rituelle Zeichen zu verwenden. Schmuck war die erste Ausdrucksform des Menschen und wurde von Frauen und Männern gleichermaßen getragen. Dabei war Schmuck auch früher bereits nicht ohne materielle Wertschätzung zu denken. Neben symbolischen und materiellem gibt es aber natürlich auch einen ästhetischen Wert.

Die Geschichte des Schmückens und Stylens erweist sich als eine Geschichte von Macht und Auszeichnung. Dies war in allen Epochen ähnlich. Das Schönheitsempfinden hat sich seit der Antike nicht wesentlich verändert. Das lässt sich an vergleichbaren Phänomenen festmachen. 

Man erfährt Näheres im Hinblick auf die alltägliche Schönheitspflege in vergangenen Jahrhunderten. Schon in prähistorischen Zeiten haben Menschen aus geschnitzten Knochenelementen oder mittels Ästen ihre Haare gekämmt. Im alten Rom glich man den Verlust von Haaren mit Perücken aus. Interessanterweise war in vielen Kulturen die Enthaarung des Körpers üblich. So sahen die Ägypter beispielweise eine starke Körper- oder Gesichtsbehaarung als Zeichen von Unsauberkeit. 

Man erfährt alsdann wie der Beauty Case entstand. Es handelte sich dabei um ein Behältnis aus Leder, Rinde oder organischen und später anderen Materialien, in denen man die Dinge aufbewahrte, die der Verschönerung dienten, speziell wenn man auf Reisen war. 

Über den Inhalt des Beauty Case im Wandel der Zeit wird man unterrichtet und kann sich über die Gepflogenheiten in Sachen Beauty Case im antiken Ägypten, auch in Griechenland und Rom und in der Spätantike kundig machen. Zudem erfährt man etwas über Spiegel und hier, dass der Glasspiegel erst seit römischer Zeit in Verwendung war. 

Sich schönmachen im Mittelalter wird auch angerissen und man liest von Bleiweiß und Belladonna, sprich von Schönheitsmitteln, die giftig und dazu noch teuer waren. Man erfährt auch von den orientalischen Einflüssen zu Zeiten der Kreuzzüge und liest von den Reinlichkeitsmaßnahmen zu jener Zeit, speziell auch was Zähne, Mund und Ohren anbelangt. 

Im Barockzeitalter spielten Schönheit, Mode und Styling eine große Rolle, auch darüber bleibt man nicht im Ungewissen und zudem nicht über die Neuzeit. Anhand von Texten und Abbildungen von Skulpturen wird man mit der Wandelbarkeit des Schönheitsideals vertraut gemacht und liest in diesem Zusammenhang über das ideale Gesicht. 

Weitere Themen sind Schönheitswahn und Regelsucht und natürlich  auch der Schmuck, den man auf Abbildungen bewundern kann u.a. ein wunderschönes römisches Bernsteincollier aus der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr., hübsche Halsketten aus der Merowingerzeit, 7. Jahrhundert n. Chr. wie auch schöne Armreifen mit Kreisbögen aus der Bronzezeit. 

Über Kosmetik in Ägypten wird man aufgeklärt. Spannend hier sind die wichtigsten Komponenten des Gesichts-Make-ups zu ermitteln. Der Lidstrich, auch Lidschatten spielten damals eine große Rolle. 

Die Griechen legten Wert darauf, dass Augen, Wangen und Kinnpartien, speziell die Lippen geschminkt waren. Kosmetische Gepflogenheiten in Rom und auch im Barock und in der Neuzeit kommen zur Sprache, über Lippenstifte und deren Geschichte erfährt man mehr, dann werden Kämme präsentiert und auch Haarbürsten. Besonders schön ist eine Toiletten-Garnitur mit Miniaturmalerei um 1870. Aufgeklärt wird man über Scheren, Rasierer, Pinzetten, Haarnadeln, auch über Frisuren und Haarpflege sowie das Färben, über Perücken, die Bartmode und –Pflege die Enthaarung und schließlich über Wissenswertes im Hinblick auf Parfüm in unterschiedlichen Zeiten. Hier auch lernt man eine Reihe von Flakons kennen. 

Wer sich für die Geschichte der Schönheitspflege interessiert und auch dafür, was es in unterschiedlichen Epochen bedeutet hat, sich zu schminken, wird begeistert sein von diesem Buch, das ich gerne weiterempfehle, weil ein Bewusstsein über die historische Entwicklung auch in punkto Schönheit verdeutlicht, dass der Mensch immer eitel wahr und Eitelkeit somit ein Bestandteil des Menschsein ist. Dies abzustreiten, wäre ein heuchlerisch.

Empfehlenswert 

Helga König

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Rezension: NARCISO Eau de Parfum Poudrée- Narciso_Rodriguez

Dies ist der neue Duft von #Narciso_Rodriguez. Der Designer lässt uns wissen: "Der Flakon hat eine einzigartige Rougefärbung, ein Rouge von Weiblichkeit und weiblicher Schönheit. Ein Hautton von körperlicher Sinnlichkeit."

Im gleichen Ton wie der Flakon ist auch das Etui gestaltet, in dem er enthalten ist. Dabei drückt der Designerflakon "Eau de Parfum Poudrée"  vor allem meisterliche Logik, unkomplizierte Eleganz und Reinheit aus. 

Der durchscheinende Glaswürfel offenbart ein fließendes Halboval. Während der Rougeton des Drehknopfes bewusste Weiblichkeit und Sinnlichkeit, aber auch den Ausdruck der verführerischen Qualitäten des NARCISSO Eau de Parfum Poudrée vermittelt. 

Öffnet man den Flacon und sprüht ein wenig von diesem betörenden Duftes auf das Handgelenk, so nimmt man einen leicht pudrigen Moschuston im Herzen von NARCISO Eau de Parfum Poudrée wahr. 

Zudem entfaltet sich eine samtweiche florale Komposition von weißen Jasminblüten und der bulgarischen Rose, aufgefangen im einzigartigen Holz weißer und schwarzer Zeder und des Vetiveröls. So erhält der Duft Wärme und Strahlkraft. 

Das Ergebnis ist ein magisch aufgeladener, unwiderstehlicher Reiz. Verführung pur. NARCISO Rodriguerz kommentiert: "Der ursprüngliche NARCISO_Duft sollte sexy sein wie kein Parfum zuvor. NARCISO Eau de Parfum Poudrée drückt die Essenz von Weiblichkeit auf noch verführerische Weise aus. Sanft und stark zugleich, und immer unwiderstehlich."

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer dass die Herznote eine lang anhaltende tiefe Spur des Dufts auf der Haut, einer Erinnerung gleich,  hinterlässt, die man nicht mehr missen möchte. 

Sehr empfehlenswert 

Helga König

NARCISO Eau de Parfum Poudree 50 ml € 80.00
NARCISO Eau de Parfum Poudree 90 ml € 99.00 

Ab Mai 2016 in autorisierten Parfümerien erhältlich